Ortsverband

  84494 Neumarkt-Sankt Veit

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25-Jahrfeier - Bericht (OVB 03. Mai 2001)

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Stilvolle Feier zum "Silbernen"
 
Am 27. April 1975 gründeten zwölf Neumarkter Damen eine Untergruppe der CSU, ohne dabei relevante politische Themen vordergründig zu unterstützen. Sie wollten hilfsbereit sein, wo Männern offensichtlich der Blick dafür fehlte, sie wollten sich für Frauen einsetzen, wo denen Unrecht geschah. Sie wollten auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft hinweisen, ohne selbst dabei als "Emanzen" aufzutreten.
Gratulanten: Bezirksvorsitzende MdEP Dr. Angelika Niebler - MdB Josef Hollerith - MdL Arnulf Lode - Kreisvorsitzende Eva Köhr - 2. Ortsvorsitzende Rosina Maria v. Roennebeck  - Gründungsmitglieder: Margarete Altmann - Hildegard Bauer - Elisabeth Brieschenk - Hannelore Döring - Anna Hajek - leni Heiß - Irmgard Lobner - Theresia Perseus - Liselotte Ponath - Anneliese Rothkopf - Maria Schenk - Anna Spirkl - Cilly Klankermeier
Die weltliche Feier im Fruhmannhaus war Abbild davon, wie Frauen, die sich das ganze Jahr über um ihre Mitmenschen kümmern, Geburtstag feiern. Eine Gruppe der Neumarkter Stadtkapelle sorgte für einen gefälligen musikalischen Rahmen.
Als Rosmarie v. Roennebeck die Gäste begrüßte, befanden sich neben den Jubilaren fast alle FU-Ortsvorsitzenden des Kreises Mühldorf/Inn, die Kreisvorsitzende Eva Köhr, die Bezirksvorsitzende und Mitglied des Europaparlaments Dr. Angelika Niebler, Bundestagsabgeordneter Josef Hollerith und Landtagsabgeordneter Arnulf Lode darunter. 
MdB Josef Hollerith und sein Landtagskollege Arnulf Lode konnten in ihren Grußworten die Bedeutung der Frauen-Union insgesamt nicht genug loben. Ihr Einsatz für die Familien, für Alleinerziehende und für die Berufsverwirklichung der Frauen sei unschätzbar. Von ihnen kämen die besten Anregungen und auch Schübe, die gerade in der Kindererziehung neue Wege aufzeigen würden. Beide gratulierten der Neumarkter Frauen-Union zu den bisherigen Erfolgen und wünschten weiterhin Mut zur Arbeit für die Gemeinschaft. Besonders der CSU-Kreisvorsitzende und MdL Arnulf Lode wies auf die Bedeutung der Frau in der kommenden Kommunalwahl hin.
Die Frauen-Unions-Kreisvorsitzende Eva Köhr bezeichnete das Fest als Freudentag. Gerade in Neumarkt-Sankt Veit könne die CSU stolz sein auf ihre Frauen. Natürlich gelte das auch umgekehrt. Namentlich schloss sie den Stadtpfarrer in ihren Dank ein, der in seiner Predigt auf die Bedeutung der Wurzeln hingewiesen hatte. Gerade das sei ja ein Anliegen der Frauen, dass man sich gerne an etwas anlehne, was Halt schaffe, weil es bewährt ist. Da Wahlen anstehen, könne sie sich gute auch einmal eine Frau auf dem Posten des Bürgermeisters vorstellen.
Die Festrede hielt die Abgeordnete des Europaparlaments und Bezirksvorsitzende der Frauen-Union, Dr. Angelika Niebler. Mit Interesse vernahm man aus ihren Worten die Wandlung der Rechte der Frauen in den letzten 50 Jahren. War einst der Gleichberechtigungs-Paragraph nur eine Farce, so hätten die Frauen heute in fast allen politischen Gremien endlich ein bedeutendes Mitspracherecht, stellenweise sogar Mehrheiten. Gerade die Frauen-Union habe Mut gemacht, dass man nicht alles den Männern überlasse. Sie ermutigte alle Frauen, sich nicht für unfähig zu halten. In der Politik könne man nicht alles vertreten, aber wenn man einen Stadpunkt habe, so solle man sich dafür einsetzen. Auch um den Preis eines Mandates, das mehr verlange. Man könne schließlich dazulernen.
Ortsvorsitzende Cilly Klankermeier erinnerte in ihrem kurzen Vortrag an die Geschichte der Neumarkter Frauen-Union. Seit dreizehn Jahren führe sie die FU und man habe sich in dieser Zeit in Neumarkt stark in sozialen Bereichen engagiert. Dieses soll so auch weitergeführt werden. Sie bedankte sich für alle Grußworte und ganz besonders bei iher 2. Vorsitzenden, Rosina Maria v. Roennebeck, die für die Vorbereitung, Organisation und Gestaltung dieser Geburtstagsfeier verantwortlich zeichnete.
 
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