Ortsverband

  84494 Neumarkt-Sankt Veit

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.wir besuchten:
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Wahlveranstaltung mit

Kultusminister Siegfried Schneider

im Gasthaus Hötzinger in Kai

Mittwoch, 26. Februar 2008

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Die Vorbereitungen

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die Präsentationen der beteiligten Brauereien
  

der Wirts-Sepp von Kai und die Macherinnen: Heike Perzlmeier und Rosina Maria v. Roennebeck

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Die Ankündigung

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Der Abend

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Zum Auftakt der CSU-Wahlveranstaltung im Gasthaus Hötzinger in Kai spielte die Neumarkter Stadtkapelle
   
Kultusminister Siegfried Schneider mit Staatssekretär und CSU-Kreisvorsitzendem Dr. Marcel Huber
Dr. Marcel Huber begrüßte die Gäste aus dem Landkreis
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Kultusminister Siegfried Schneider teilte seinen Beitrag in vier Blöcke

Bericht vom Donnerstag 28. Februar 2008 - Teil 1

Herz und Charakter vermitteln

Es war ein Abend voller Schmankerl, als am Dienstag der Mühldorfer Kreisverband der CSU und die CSU Neumarkt ins Gasthaus Hötzinger nach Kai eingeladen hatten.

«Politik und Genuss» war das Motto: Gut essen und trinken, eine zünftige Blasmusik und als zusätzliches Schmankerl der glänzend aufgelegte Kultusminister Siegfried Schneider. Neumarkt-St. Veit - Denn Schneider referierte nicht nur über die bayerische Bildungspolitik. Zum Schluss zog Schneider seinen Janker aus, nahm seine Gitarre in die Hand und musizierte zusammen mit Fredl Fesl - bayerische Wirtshauskultur zum Anfassen. Doch vorher waren es durchaus ernste Themen, die Schneider zwischen Weißwurst und Leberkäs, Dinkelbier und Pils auf dem Tableau hatte. Die Basis der Bildung liege in einer intakten Familie. Kindergärten sollten nicht nur Betreuungseinrichtungen sein, sondern immer mehr auch Bildungseinrichtung. Und Förderlehrer würden in der Grundschule immer bedeutender. Grundsätzlich gelte es Talente zu fördern. Talente habe jedes Kind, «es muss nur, dort abgeholt werden, wo es ist und weitergetragen werden.» 

nach rund zehn Minuten Vortrag wurde an die Gäste Bier - Dinkel-Weiße - aus dem Hause Weißbräu Unertl, Mühldorf/Inn ausgeschenkt 
und dazu von der Metzgerei Korn frische Weißwürste mit Brezen von der Bäckerei Windhager gereicht. 
Herr Wolfgang Unertl gab Hinweise zur bereits mehrmals prämierten ökologischen Brauart seiner Biere.
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Bericht vom Donnerstag 28. Februar 2008 - Teil 2

Schneider sieht dies als Aufgabe jeder Bildungseinrichtung, egal ob Förderschule oder Gymnasium. Tosenden Applaus erntete der Minister für die Feststellung: «Die Grundschule gehört in jede Gemeinde, wir müssen diese Standorte erhalten.» Zum einen, weil Kinder Heimat brauchten in Form von Brauchtum, Dialekt und Freundeskreis. Zum anderen, weil Schulen auch nötig sind, um die Einwohnerzahl stabil zu halten. Wichtig dabei sei, dass es kombinierte Klassen gebe. «Wir haben in Bayern 54 Schulen mit kombinierten Klassen, die es sonst nicht mehr geben würde.» Kurze Beine, kurze Wege sei die Maxime bei den Grundschülern. Schönbergs Bürgermeister Alfred Lantenhammer forderte jedoch eine Reduzierung der Teilungsgrenzen für Klassen von 34 auf 22 Schüler. Auch dies würde zum Erhalt der Schulen im Ort beitragen. Doch Schneider entgegnete, dass dies auch bezahlbar sein müsse, «zwei Klassen mit je elf Schülern , das ist nicht finanzierbar». Gleich drei Wortführer bemängelten die Sicherheit in überfüllten Schulbussen. Hier versprach Landrat Georg Huber, das Thema ernst zu nehmen und eine Lösung zu suchen. Schwierig gestalte sich, so Schneider weiter, die Situation an den Hauptschulen. «Wir brauchen ein gutes Bildungsangebot, das zum einen wohnortnah ist. Zum anderen muss die Mittlere Reife möglich sein oder das Angebot einer Ganztagesschule.» Hauptschulen sollten zumindest zweizügig geführt sein, von 1000 Schulen sei dies in Bayern bei 720 der Fall, «beim Rest müssen wir Lösungen suchen.» Der Landkreis Mühldorf habe in dieser Beziehung bereits viel geschaffen, «was auch zukunftsfähig ist». 

nach weiteren zehn Minuten Vortrag wurde an die Gäste Erhartinger Bier ausgeschenkt und dazu von der Metzgerei Korn warmer Leberkäse mit Brötchen der Bäckerei Windhager gereicht. 
Frau Amelie Röhl, von der Erhartinger Brauerei, erklärte einige interessante Details zur Herstellung ihrer Biere.
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Bericht vom Donnerstag 28. Februar 2008 - Teil 3 und 4

Schließlich sprach Schneider darüber, wie wichtig die Politik aus einem Guss - vom Ortsverband bis zur Landesebene - sei: «Die CSU hat den direkten Zugang, um ihre Interessen durchzubringen.» Was er nicht mag: «Leute, die bei keiner Partei sind und warten, woher der Wind gerade herweht.» Wer sich politisch einsetze, müsse eine gerade Linie verfolgen. Nur so sei der wirtschaftliche Erfolg Bayerns erklärbar.

Mit einem Plädoyer für Wertevermittlung schloss Schneider seinen Vortragsreigen. «Heutzutage kennt jeder von allem den Preis, aber nicht mehr den Wert.» Man stehe in der Verantwortung, jungen Menschen in der Werteerziehung «Leitplanken» zu geben. «Auftrag der Schulen ist es, nicht nur Wissen und Können, sondern auch Herz und Charakter zu vermitteln.» Vereine, Verbände und Familie stünden in der Pflicht, die Tugenden wie Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit zu vermitteln. «Die Geschichte bewahren und den Dialekt pflegen - auch in der Schule», forderte Schneider. Denn: «Heimatgebundenheit ist die Voraussetzung für Weltoffenheit.»

Heimatgebundenheit hat auch mit Vermarktung regionaler Produkte zu tun. Für den Genuss derselben waren an diesem Abend die Metzgerei Korn, die Bäckerei Windhager sowie die Brauereien Erharting und Unertl zuständig, die nicht nur mit ihren Schmankerln für Abwechslung sorgten, sondern auch ihre Produkte und deren Herstellung erklärten. je

nach dem dritten Vortragsblock wurden Erhartinger und Unertl Biere zu Würstchen und Brezen angeboten
nach einem weiteren allgemein gehaltenem Vortrag unseres Kultusministers wurde gemäß dem Motto des Abends ein weiteres Schmakerl, Geräuchertes, Schinken und Käse mit Schwarzbrot verteilt. Dazu Pils aus Erharting.
     
     
  

Minister Schneider - Amelie Röhrl - Wolfgang Unertl - Dr. Huber   -    Landrat Georg Huber - Dr. Marcel Huber

  
als Überraschung präsentierte die Neumarkter CSU eine Weltpremiere :
Kultusminister Siegfried Schneider gemeinsam mit Fredl Fesl auf der Bühne
  
  
CSU-Ortsvorsitzender Egbert Windhager überreicht eine in seiner Bäckerei gefertigte Torte an den Gast aus München
das Schlusswort übernahm Landrat Georg Huber, der unter anderem nochmals an die Wichtigkeit der kommenden Kommunalwahlen erinnerte und zum Gang an die Urne aufrief
Gastgeschenke der Brauerei Unertl wurden überreicht
  
Landrat Hubers Nachtarock mit den Brauereibesitzern aus Erharting und Mühldorf/Inn
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Bilder: Rosina Maria und Jürgen v. Roennebeck
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