Ortsverband

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wir besuchten:
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- Stammtisch im Januar 2008

Frühlingslust statt Winterfrust 

Dienstag, 29. Januar 2008

vor einem interessierten Publikum referierte Markus Stecher, von der gleichnamigen Gärtnerei, über Frühjahrsarbeiten bei Zimmer- und Gartenpflanzen
jede der anwesenden Damen erhielt aus den Händen Heike Perzlmeier's und Markus Stecher einen kleinen Blumenstock
hier mit der 2. FU-Vorsitzende Rosina Maria v. Roennebeck
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Bericht im Neumarkter Anzeiger vom 01. Februar 2008
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Frühlingslust statt Winterfrust
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Zum monatlichen Stammtisch im Gasthaus Tragerwirt hatte der CSU-Ortsverband als Referenten den Gärtnermeister Markus Stecher aus Mayerhof bei Feichten zu Gast, der zum Thema «Frühlingslust statt Winterfrust» sprach. Viele Ratschläge wurden dabei bei dieser Info-Veranstaltung gegeben.

Gerne stellte sich Markus Stecher den zahlreichen Fragen der interessierten Besucher. Was tun, wenn es kaum einen Winter mit Schneefällen gibt und die Temperaturen die Pflanzen viel zu früh entsprechend der Jahreszeit heraus sprießen lassen, war das Hauptthema des Abends. Die Gartenliebhaber und Blumenfreunde müssten die Gefahren des Auswinterns rechtzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Hinzu komme das Austrocknen der Pflanzen durch den Wind, aber auch die Frostschäden verlangten richtige Pflege. Rechtzeitiges Gießen auch der Pflanzen vor der Haustüre sowie das Abdecken der Triebe mit Vlies oder ähnlichem Material sei immer ratsam.

Größte Aufmerksamkeit verdienten alle Pflanzen in den Wohnräumen, denn die trockene Luft, oft bedingt durch die Heizung, verlangten Gießen beziehungsweise Besprühen mit Wasser, damit die Pflanzen richtig atmen könnten.

So wurde auch die Pflege der Orchideen, beispielsweise durch das Tauchen der Töpfe, diskutiert. Auch Blattverlust, bedingt durch Lichtmangel, oder die Probleme des Sonnenbrands bei Pflanzen an Südfenster, waren Fragen des Abends.

Themenbereiche waren aber auch die richtige Rasenpflege durch Düngen im Herbst. Wichtig ist die Regeneration des Bodens mit Anbaumöglichkeit einer Zwischenfrucht um damit einen besseren Ertrag zu erzielen. Erörtert wurden auch Themenbereiche wie etwa welche Mittel helfen bei welchen Schädlingen oder Krankheiten, was ist die beste Anwen-dungszeit oder- methode und welche Wartezeiten sind nach der Anwendung sinnvoll.

In dem aufschlussreichen Vortrag gab Markus Stecher wertvolle Tipps bei Befall von Krankheiten und Schädlingen und wie diese Krankheiten bekämpft werden könnten. Der Mehltaupilz, verursacht durch kühle Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit während der Nacht sowie hohe Temperaturen und mäßige Luftfeuchte am Tage könne nur durch entsprechende Mittel wie etwa in die Erde Granulat zu geben bekämpft werden. Die Gartenliebhaber sollten nach rechtzeitigen Kontrollen besonders bei den Kübelpflanzen schnell reagieren.

Alles zu seiner Zeit anpflanzen, denn die Nachfrage nach Salatpflanzen Ende Januar sei zu verfrüht, empfahl Stecher als Fazit. Auch Pflanzen seien schließlich Lebewesen und müssten den Bedingungen gerecht werden. So errechne sich bestens das Wachstum einer Schnittstelle durch einen Tagesmittelwert. Zu beachten sei bei aller Frühlingslust jedes Hobbygärtners auch die Tatsache, dass der Eifer mit der Natur im Einklang gebracht werden müsste.

Für die Frauen überreichte Markus Stecher noch einen schönen Primelstock. hus

Bilder: Rosina Maria v. Roennebeck
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